Unser Wahlprüfstein 2014: Kurzform der Antworten

Das ist die Kurzform der Antworten der Parteien und Wählervereinigungen auf unseren Wahlprüfstein zur Greifswalder Bürgerschaftswahl 2014. Die ausführlichen Antworten finden sich hier. Es liegt in Eurer/Ihrer Hand die entsprechenden Mehrheiten per Wahl in der Bürgerschaft am 25. Mai 2014 zusammen zu stellen, um das Ziel — eine FahrRad-Diagonalquerung über die Europakreuzung  — zu verwirklichen. Weiterlesen

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Unser Wahlprüfstein 2014: Antworten der Parteien

Hier veröffentlichen wir die Antworten der Parteien auf unseren Wahlprüfstein zur Bürgerschaftswahl 2014. Es sei ein Dank an Lorenz gesagt, der den Wahlprüfstein erstellte und ihn versendete sowie an die  politischen Akteure für’s Mitmachen. Es ist an Euch bzw. an Ihnen, die Antworten zu lesen und zu bewerten — Am 25. Mai 2014 entscheidet Ihr bzw. entscheiden Sie dann, wem Ihr/Sie Euer/Ihr Vertrauen per Stimmenabgabe in die diagonale Zukunft des Radverkehrs Greifswald gebt. Viel Spaß beim Lesen: Weiterlesen

Wahlprüfstein der BI zur Bürgerschaftswahl 2014

Folgendes Anschreiben ging gerade an die sich zur Wahl stellenden Parteien und politischen Vereinigungen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Auftrage der Bürgerinitiative (BI) „Diagonal ist Besser! Für Rad, Auto und Fuß“ möchte ich Ihnen hiermit unseren Wahlprüfstein für die anstehende Wahl zur Greifswalder Bürgerschaft 2014 übersenden. Dieser lautet:

„Werden Sie sich in der nächsten Legislaturperiode der Bürgerschaft Greifswald für den Umbau des Platzes der Freiheit (Europakreuzung) mit Einrichtung der sogenannten Diagonalquerung für Radfahrerinnen und Radfahrer einsetzen? Wenn ja, erläutern Sie bitte kurz wie?“

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Stellungnahme des ADAC Hansa zur Greifswalder Diagonalquerung

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider stehen wir aus terminlichen Gründen für eine Podiumsdiskussion im Mai 2013 nicht zur Verfügung. Hier sind wir bereits auf zahlreiche Veranstaltungen vertreten.

Sicherlich wissen Sie aus den Printmedien, dass wir uns für das Projekt aus planerischer Sicht ausgesprochen haben. Hr. Imhorst hat bereits im Jahr 2010 dem ADAC das Projekt vorgestellt. Wir legen Wert auf die Feststellung, dass nur das Gesamtprojekt sinnvoll ist. Aus Kostengründen reduzierte Lösungen sind nicht sinnvoll und Schaden dem Gesamtprojekt außerordentlich. Wir haben bereits zahlreiche Gespräche mit den Parteien in Greifswald geführt und uns auch hier für die Lösung ausgesprochen. Einige waren überrascht, wie ein „Autoclub“ auch pro Radfahrer argumentieren kann. Der ADAC versteht sich als Mobilitätsclub.

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Die heimliche Fahrradhauptstadt Deutschlands

oder wofür in Greifswald auch sonst noch nie Geld da war:

Parkmöglichkeiten für Greifswalder Student*innen

Parkmöglichkeiten für Greifswalder Student*innen

Weitere „Eindrücke“ finden sich unter diesem Link.

Pressemitteilung: „20 Meter Radweg für 180.000 Euro?“

Bürgerinitiative (BI) “Diagonal ist besser” fordert von Greifswalder Stadtverwaltung Kostenwahrheit über Diagonalquerung.

Greifswald, 22. Januar 2013. Anlässlich der Plakat-Kampagne der Greifswalder CDU an der Anklamer Straße gegen die Diagonalquerung fordert die Bürgerinitiative “Diagonal ist besser” von der Stadt eine realistische Kalkulation.

Dazu erklärt Hannes Richert, ein Sprecher der BI, “Da reibt man sich schon die Augen, zu welchen Behauptungen sich die CDU da hinreißen lässt. Knapp ein Fünftel einer Million Euro für 20 Meter Radweg soll dieses innovative Projekt kosten. Klar, das geht weit an jeder Haushaltsrealität vorbei.”

Manfred Dietrich, ein BI-Mitglied wundert sich: “Das kann einfach nicht sein. Bei außerörtlichen Radwegen rechnet man am Bau mit 70.000 bzw. maximal 100.000 Euro pro Kilometer inklusive Flächenkauf. Beim Bau der Diagonalquerung fällt die eigentliche Fahrbahn nur mit farbigen Markierungen ins Gewicht. Zudem müssen zwei Bordsteine abgesenkt, zwei Ampelmasten versetzt und schmale Kanäle zur neuen Ampelsteueranlage gelegt werden.”

Mit ernst gemeinter Bürgerbeteiligung an städtischen Planungen ist Akzeptanz in der Bevölkerung für die notwendige Umgestaltung der Verkehrsinfrastruktur hin zu mehr Rad- und Fußverkehr zu erreichen. Wird an dieser Stelle gespart, sind irrationale Reaktionen seitens der Bürger vorprogrammiert.

Die BI rät daher der CDU, an die städtischen Planer heranzutreten, und sich den Sachverhalt aus erster Hand erklären zu lassen. Im direkten Gespräch lassen sich Vorurteile und Fehleinschätzungen noch immer am besten aus dem Wege räumen. Sicherlich wird die CDU dadurch die Planungen besser einordnen können, und erkennen, dass ihre Kostenkampagne auf falschen Tatsachen beruht.

Unser Radiointerview bei 98.1

Ende November 2012 gaben zwei Mitstreiter unserer Bürgerinitiative der Studierendenredaktion vom Radio 98.1 ein Interview. Dieses kann hier heruntergeladen bzw. angehört werden. Danke an Erik und Steffen sowie an die Redakteurin Laura Kühn.

Diagonalquerungen anderer Städte

Unsere BI konnte in drei weiteren Städten ganz ähnliche Radverkehrsanlagen finden, die mit der geplanten Greifswalder Diagonalquerung vergleichbar wären. Ganz besonders gilt das für die Diagonalquerung in Berlin am Karl-Liebknecht-Ring:

Berliner Diagonalquerung am Karl-Liebknecht-Ring / Alexanderplatz

Weitere Bilder dieser Kreuzung sind hier abgelegt.

In Hildesheim ist eine einspurige diagonale Speiche über eine auto-verkehrsreiche Kreuzung gelegt:

Diagonalquerung Annenstraße / Goschentor in Hildesheim
(CC) T. Schönefeld

Die Stadt Dresden erleichtert den Radlern das Queren der zweispurigen, auto-verkehrsreichen Kreuzung am Goldenen Reiter durch den Bau einer Art „Radfahrerabkürzung“, so dass die Fußgängerübergänge frei von Rädern werden, und Radler beim Queren der Straße Radler bleiben dürfen:

Das andere, europäische Städte in der Behandlung ihrer Radler als „ganz normale und  gleichberechtigte“ Verkehrsteilnehmer  bei Weitem nicht so „ein Problem“ sehen, wie es in deutschen Städte immer noch geschieht, zeigt dieses Bild eines Radverkehrsunterführung durch einen Bahnhof in Hilversum (NL). Dieser Weg ermöglicht die direkte und bequeme Verbindung zum Haupteingang nebst Parking:

Bahnhof in Hilversum mit Radlerunterführung, (CC) Tino Kotte, VCD Nordost, Okt. 2012

Antwortschreiben der Stadt auf unsere Pressemitteilung

Sehr geehrter Herr Wierschien,

die Ergebnisse des Verkehrsversuchs Europakreuzung werden Ende Oktober 2012 vom federführenden Tiefbau- und Grünflächenamt vorgelegt. Darüber informierte mich Amtsleiter Fred Wixforth am gestrigen Mittwoch.

Ihre Forderung nach umgehender Darlegung kann nicht entsprochen werden.

Freundlich grüßt Bärbel Lenuck

Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Der Oberbürgermeister

Pressestelle
Bärbel Lenuck
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