Kontakt, Spenden und Treffen

Die Kontaktdaten der Bürgerinitiative lauten:

Bürgerinitiative “Diagonal ist besser — für Rad, Auto und Fuß”
c/o Hannes Richert, Torsten Wierschin
Mobil: 0152/24155597, 0162/1543686
e-Mail: hannes(.)richert(at)posteo(.)de, torsten(.)wierschin(at)vcd-nordost(.)de

Falls Sie uns eine Spende zukommen lassen wollen, lautet unsere Bankverbindung:

Spende: VCD Nordost, Kto: 802 531 38 01, BLZ: 430 609 67, GLS Bank
Verwendungszweck: „BI Diagonal ist besser“, Name und Adresse des Spenders

Gern stellen wir Ihnen eine Spendenquittung für Spenden über 200 Euro aus. Ihr Geld werden wir ausschließlich für Öffentlichkeitsarbeit einsetzen.

Geplant sind die Treffen der BI zunächst für jeden dritten Donnerstag des Monats , 19.30Uhr im Hermann. Gern können Sie einige Diagonalos aber auch beim ADFC Stammtisch treffen.

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Die Umgestaltung der Europakreuzung erhöht die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer!

Die Umgestaltung der Europakreuzung trägt dem veränderten Verkehrsgeschehen an diesem Knotenpunkt Rechnung. Die Greifswalder Ortsumgehungen reduzieren den Verkehr. Es  besteht die Chance, innerstädtische Autostraßen in andere Nutzungsarten umzuwandeln. Dabei sollte auch das Erhöhen der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Mittelpunkt stehen. Die Planungen sehen deshalb u.a. vor:

  1. die Fußweglängen über die Straße zu verkürzen.
  2. mehr Platz für Fußgänger und damit das Beseitigen von Konflikten mit Radfahrern zu schaffen.
  3. Autofahrstraßen einspurig zu verengen, um das innerstädtische Tempo baulich zu reduzieren und den Verkehrsfluss durch das Vermeiden von unnötigen Überhol- und Einordnemanövern zu harmonisieren. Das wirkt Autounfällen entgegen.
  4. einen für Radfahrer gegenüber dem Autoverkehr konfliktfreien Radweg diagonal über die Kreuzung zu errichten.
  5. durch das Angebot der DQ eine positive, verkehrslenkende Wirkung zu erzielen, d.h. den Radfalschfahrer in der Anklamer Straße die Pappelallee als deutlich sicheren Radweg anzubieten.

Diesen Argumenten stimmen bisher

  • das Landesamtes für Straßenbau und Verkehr beim Behördentermin vor Ort am 20.04.2010
  • der VCD, der ADFC, der ADAC und der ACE seit 2012 sowie
  • die Verkehrsplanung, die Umweltabteilung, das Tiefbauamt, die untere Straßenverkehrsbehörde und Polizei der UHGW zu.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. lies 01/2012 durch seine Unfallforschung ganz allgemein DQs unterschiedlichen Typs hinsichtlich der Verkehrssicherheit untersuchen. Die Ergebnisse, die mit den oben genannten übereinstimmen, sind an dieser Stelle nachzulesen.

Eine Studienarbeit aus 08/2011 der TU Dresden (vorgelegt an der weltweit anerkannten Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“) zum Thema „Bewertung der Verkehrsqualität und Verkehrssicherheit von signalisierten Knotenpunkten mit Diagonalquerung“ kommt u.a. zum Fazit:

Zur Verbesserung der Fußgängersicherheit an Knotenpunkten können Diagonalquerungen sehr zielführend sein. Die Lichtsignalsteuerung muss, damit keine Sicherheitsvorteile durch Überschreiten-Unfälle verloren gehen, so konzipiert werden, dass eine gute Rotlichtakzeptanz der Fußgänger erreicht wird.

Sicherlich geht es bei den angezeigten DQs nicht immer nur um solche für Radler. Die Ergebnisse sind aufgrund des geringen Tempounterschieds und der vergleichbaren Verkehrsdichte zwischen Fußgängern und Radlern übertragbar.