Die heimliche Fahrradhauptstadt Deutschlands

oder wofür in Greifswald auch sonst noch nie Geld da war:

Parkmöglichkeiten für Greifswalder Student*innen

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Pressemitteilung: „20 Meter Radweg für 180.000 Euro?“

Bürgerinitiative (BI) “Diagonal ist besser” fordert von Greifswalder Stadtverwaltung Kostenwahrheit über Diagonalquerung.

Greifswald, 22. Januar 2013. Anlässlich der Plakat-Kampagne der Greifswalder CDU an der Anklamer Straße gegen die Diagonalquerung fordert die Bürgerinitiative “Diagonal ist besser” von der Stadt eine realistische Kalkulation.

Dazu erklärt Hannes Richert, ein Sprecher der BI, “Da reibt man sich schon die Augen, zu welchen Behauptungen sich die CDU da hinreißen lässt. Knapp ein Fünftel einer Million Euro für 20 Meter Radweg soll dieses innovative Projekt kosten. Klar, das geht weit an jeder Haushaltsrealität vorbei.”

Manfred Dietrich, ein BI-Mitglied wundert sich: “Das kann einfach nicht sein. Bei außerörtlichen Radwegen rechnet man am Bau mit 70.000 bzw. maximal 100.000 Euro pro Kilometer inklusive Flächenkauf. Beim Bau der Diagonalquerung fällt die eigentliche Fahrbahn nur mit farbigen Markierungen ins Gewicht. Zudem müssen zwei Bordsteine abgesenkt, zwei Ampelmasten versetzt und schmale Kanäle zur neuen Ampelsteueranlage gelegt werden.”

Mit ernst gemeinter Bürgerbeteiligung an städtischen Planungen ist Akzeptanz in der Bevölkerung für die notwendige Umgestaltung der Verkehrsinfrastruktur hin zu mehr Rad- und Fußverkehr zu erreichen. Wird an dieser Stelle gespart, sind irrationale Reaktionen seitens der Bürger vorprogrammiert.

Die BI rät daher der CDU, an die städtischen Planer heranzutreten, und sich den Sachverhalt aus erster Hand erklären zu lassen. Im direkten Gespräch lassen sich Vorurteile und Fehleinschätzungen noch immer am besten aus dem Wege räumen. Sicherlich wird die CDU dadurch die Planungen besser einordnen können, und erkennen, dass ihre Kostenkampagne auf falschen Tatsachen beruht.

Unser Radiointerview bei 98.1

Ende November 2012 gaben zwei Mitstreiter unserer Bürgerinitiative der Studierendenredaktion vom Radio 98.1 ein Interview. Dieses kann hier heruntergeladen bzw. angehört werden. Danke an Erik und Steffen sowie an die Redakteurin Laura Kühn.